Fakten
Kernaussagen
- Obwohl die erste REACh Registrierfrist bereits abgelaufen ist, müssen noch einige Details auf europäischer Ebene geklärt werden.
- Baerlocher beobachtet diese Entwicklungen sehr sorgfältig um mögliche Auswirkungen frühzeitig zu erkennen.
- Wir haben uns verpflichtet unseren gesetzlichen Verpflichtungen unter REACh nachzukommen und haben die notwendigen Maßnahmen gestartet (seit 2003).
- Wir haben alle Stoffe vorregistriert, sofern sie von uns hergestellt oder importiert werden. Damit stellen wir die Übergangszeiten bis zur Registrierung sicher.
- Wir stehen in einem engen Kontakt zu unseren Lieferanten um sicherzustellen, dass die zugekauften Stoffe ebenfalls vorregistriert wurden und registriert werden.
- Es ist unsere Absicht so viele Stoffe wie möglich zu registrieren. Falls es aus gewissen Gründen zu Produkteinstellungen kommen sollte, werden wir unsere Kunden entsprechend informieren.
- Identifizierte Verwendungen müssen von den Kunden zu den Lieferanten kommuniziert werden, um die entsprechenden Risikobewertungen vornehmen zu können.
- Baerlocher ist ein aktives Mitglied in mehreren Konsortien, um die erforderlichen Registrierdossiers vorzubereiten.
REACh Registrierfristen
- Vor-Registrierung (1. Juni – 1. Dez. 2008)
- Registrierung (bis 1. Dez. 2010) für Stoffe:
hergestellt/importiert >1000 t/Jahr,
CMR-Stoffe Kat. 1A und 1B (>1 t/Jahr) (kanzerogen, erbgutverändernd, fortpflanzungsgefährdend),
Kennzeichnung mit H400/H410 (>100 t/Jahr) (sehr giftig gegenüber Wasserorganismen) - Registrierung (bis 1. Juni 2013) für Stoffe:
hergestellt/importiert > 100 t/Jahr
- Registrierung (bis 1. Juni 2018) für Stoffe:
hergestellt/importiert > 1 t/Jahr
Stabilisierungssysteme unter REACh
Blei
- Wir haben alle Stoffe registriert, sofern sie von uns hergestellt oder importiert werden;
- eine Autorisierungspflicht für Verkäufe innerhalb der EU wird erwartet;
der Ablauftermin ist bis jetzt unbekannt (erwartet zwischen 2012 und 2015);
- eine Autorisierung nach dem Ablauftermin ist unwahrscheinlich da ein Substitutionsplan (Vinyl 2010) existiert und ein sozioökonomischer Nutzen schwer zu begründen ist;
es wird erwartet, dass der Anhang XIV nach Veröffentlichung von verschiedener Seite als „schwarze Liste“ betrachtet wird und zusätzlichen Druck zur Substitution entsteht.
Zinn
- Viele Stoffe wurden bereits registriert, einige andere erfordern eine Registrierung erst 2013 oder 2018.
- etliche Substanzen werden unter die Autorisierung fallen;
das Risk Assessment zeigt keine Probleme beim Einsatz in Hart-PVC;
zur Zeit beraten EU-Kommission und Mitgliedsstaaten über eine Beschränkung/Verbote bei gewissen Einsatzbereichen (Entscheidung wird in Kürze erwartet)
- der Einsatz im Lebensmittelkontakt wird durch REACh nicht tangiert.
Calcium basierend
- nur Registrierung und Evaluierung der Inhaltsstoffe ist erforderlich
REACh a challenge for the future of stabilisers (PDF)
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