Kunststoff-Additiv Museum

Kunststoff-Additiv Museum Lingen
Am Hilgenberg
Industriepark Süd
49811 Lingen/Ems




Die Stiftung
Das Kunststoff-Additiv Museum wurde 1998 von der Familie Dr. Michael Rosenthal zum 175-jährigen Firmenjubiläum der Baerlocher GmbH gestiftet.
Als Standort wurde Lingen gewählt, die derzeit größte Produktionsanlage des weltweit tätigen Unternehmens Baerlocher GmbH. 
Mit der Gründung des Kunststoff-Additiv Museums Lingen übernimmt die Firma Baerlocher eine besondere kulturelle Aufgabe: Die Darstellung der industriellen Produktion als historischer Prozeß und die Dokumentation der Geschichte und Zukunft der Additiv-Herstellung und der damit verbundenen Kunststoffe.
Das Museum will den Besuchern in einer Dauerausstellung sowie in wechselnden Sonderschauen die wichtige Rolle der Kunststoffe in unserem Leben und der für die Verarbeitung notwendigen Hilfsstoffe veranschaulichen.
Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei auf den Kunststoff PVC gesetzt, der in den letzten Jahren in der Kritik steht. Eine ausführliche Diskussion über die Umweltverträglichkeit und Recyclingmöglichkeiten des Werkstoffes PVC vermittelt dem Besucher ein objektives Bild der aktuellen Situation.

  • Lupe
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Das Museum zum Anfassen

Mit Gründung des Museums wurde der Grundstein für eine Sammlung gelegt. Schwerpunkte sind die Dokumentation der Industriegeschichte und der Produktion der Firma Baerlocher, Produkte und Endprodukte aus PVC.
Im Kontakt mit den Kunden konnten einige seltene Exemplare früher PVC-Produkte gefunden werden, darunter beispielsweise frühe PVC-Rohre, die 1936/37 in einem Wohnhaus in Bitterfeld eingebaut wurden.
Prüfuntersuchungen zu diesen Rohren haben ein ausgezeichnetes Langzeitverhalten dieser Werkstoffe ergeben.
Als Beispiel für eine kunststoffverarbeitende Maschine sei eine alte Schneckenpresse genannt, die die Maschinenfabrik Hans Weber KG aus Kronach zur Verfügung stellte. Während sich die Sammlung des Werksmuseums auf PVC-Produkte konzentriert, werden Beispiele aus anderen Kunststoffsorten als jährlich wechselnde Leihgaben zu sehen sein. Ermöglicht wird dies durch eine Zusammenarbeit mit dem Kunststoffmuseumsverein Düsseldorf. 

Alle Interessierten sind herzlichst eingeladen.
Sichern Sie sich Ihren Termin zur Besichtigung nach Anmeldung bei
Frau S. Ach Tel. 0591 9 13 2 -114